Drücken Sie „Enter“, um den Inhalte zu überspringen

Beiträge veröffentlicht in “Kolumnen”

Regelmäßig erscheinen ab Januar 2026 auf unserer Homepage Kolumnen von Gastautorinnen und -autoren, sowie einer kleinen festen Autor*innengruppe aus dem Kreise der Mitglieder des Vereins. Sie bewegen sich nah am in Deutschland rar gesäten politischen Essay, sollen natürlich Debatten und Dialog provozieren. Die Kolumnen geben immer die Positionen der Autor*innen wieder.

DIE KOLUMNE: Nützliche Juden und die Statik der Herrschaft im MAGA-Antisemitismusstreit

Warum der MAGA Antisemitismusstreit der Rechten kein Unfall, sondern Selbstentlarvung ist

Die MAGA-Rechte streitet nicht mehr hinter verschlossenen Türen. Sie tut es auf der Bühne, mit Mikrofon, Kameras und Pyrotechnik. Auf der diesjährigen America Fest-Konferenz von Turning Point USA, einer jener Veranstaltungen, die politische Mobilisierung mit Megakirchenästhetik verbinden, explodierte ein Konflikt, der lange nur als Gerücht kursierte: Wer definiert künftig „America First“ – und wer gehört dann noch dazu?

DIE KOLUMNE: Prospera oder Die Reinkarnation der Kolonialmacht mit der Waffe des Investitionsschutzes

Kapitalismus ohne Staat, aber mit Polizei und Klagerecht

Im Spätkapitalismus reinkarniert sich der Kolonialstaat: Nicht mit Kanonen, sondern mit Verträgen, Bitcoin und Privatpolizei. Prospera, ein Beispiel dafür, wie „libertäre“ Anarchokapitalisten in Honduras mit Bitcoin, Bauanträgen und ISDS-Klagen den Staat entmündigen – und warum das der neue Exportschlager des Kapitalismus werden kann.

DIE KOLUMNE: Grundsicherung, Menschenwürde und Regelsatz – Versuch einer Annäherung

Rüdiger Lötzer untersucht faktenreich und mit dem Fokus auf den Regelsatz, die Geschichte der aktuellen Debatte um eine angemessene Grundsicherung. Ob dereinst die „römische Dekadenz“ von der FDP ins Spiel gebracht wurde oder heute wieder die „Hängematten“ in allen Spielarten von Bundeskanzler Merz & Co aufgerufen werden, in denen sich Menschen ohne bezahlten Job legen würden, die Politik der sozialen Polarisierung ist leider alles andere als neu. Sie trifft diejenigen am härtesten, die die Solidarität in der Gesellschaft am nötigsten haben und sie versucht, Arbeitslose und Beschäftigte gegeneinander auszuspielen, obwohl sie von dieser unsozialen Politik gleichermaßen betroffen sind.

Diese Wortmeldung ist der erste Teil einer Reihe von Beiträgen und Veranstaltungen zur Kritik der Bürgergeld-Politik der Bundesregierung und zu Alternativen, die gemeinsam von Elke Breitenbach, Kai Lindemann, Regine Sommer-Wetter und Rüdiger Lötzer gestaltet werden.