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Juristische Hürden im Kampf gegen sexuelle Übergriffe

„Ja heißt Ja!“ scheint das neue und verbesserte „Nein heißt Nein!“. Von der Abwehrperspektive gegen sexuelle Übergriffe wechseln Gesetzgeber*innen europaweit zur Zustimmungsperspektive. Und viele begrüßen diesen Schritt.

Die Juristin Halina Wawzyniak ist skeptischer als es der aufgeschlossen Mainstream derzeit verlauten lässt und veröffentlicht deshalb einen Blogbeitrag zum Thema, indem sie die juristischen Hürden der neuen Regelungen detailliert auslotet, insbesondere im Falle der Aussage-gegen-Aussage-Konstellationen und bei Menschen, die ihren Willen durch unterschiedliche Beeinträchtigungen nur schwer nachvollziehbar formulieren können.

Ein interessanter und nachdenklicher Beitrag zur Debatte, denn wir wissen ja alle: gut gemeint ist nicht nicht immer gut gemacht.

Der Beitrag erschien am 2. Mai 2026 auf dem Blog von Halina Wawzyniak.

Progressive Linke
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Zu diesem Beitrag gibt es keinen einzelnen Autor. Vielmehr ist er das Ergebnis von Diskussionen der Progressiven Linke.

Halina Wawzyniak

Ich bin Halina Wawzyniak, 1973 in Königs Wusterhausen geboren, 1990 in die PDS eingetreten, 1992 Abitur gemacht und danach studiert, 2002 das zweite Juristische Staatsexamen abgelegt, 2003 Zulassung zur Rechtsanwaltschaft, 2006 Arbeit im Justiziariat der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, 2009-2017 MdB (Mitglied des Bundestages) für DIE LINKE. In dieser Zeit zuständig für Rechts- und Netzpolitik. Zwischendurch war ich mal stellv. Parteivorsitzende der LINKEN. Seit dem Juni 2022 darf ich den Titel Doktorin der Rechtswissenschaft tragen, die Dissertation trug den Titel: Chancengerechtigkeit für Frauen im Wahlrecht – Verfassungsrechtliche Zulässigkeit von Geschlechterquoten im Wahlrecht (Dissertation) und ist im Wissenschaftlichen Verlag Berlin, Schriften zur Rechtswissenschaft erschienen.

Ich habe also schon vor der politischen Karriere gebloggt und ich blogge auch nach der politischen Karriere. Ich blogge gern, weil ich gern schreibe und weil ich gern diskutiere und weil ich gern provoziere und weil der Blog mir die Möglichkeit gibt, Dinge vertiefend zu betrachten. Der Blog ist aber mittlerweile auch mein Archiv.

Ich bin aus der aktiven Politik raus, aber ich bin immer noch politisch. Poliltik ist aber nicht alles. Es gibt noch: Bücher, Serien, Juristerei, Fahrrad fahren oder Klettern. Auch im Skifahren erprobe ich mich zuweilen. Es gibt die wunderschöne Insel Malta (ja, Geschmachssache). Um es kurz zu machen, ich schreibe hier über Dinge, die mich interessieren und vielleicht andere Menschen auch. Es geht um den Alltag, es geht um Politik und es geht um Jura.